Die Lieblings Meditation

Meine aktuelle liebste Kundalini Meditation – zum Zentrieren, zum Entspannen, zum Einschlafen.

Mantra for Change – Sa Ta Na Ma

Die Sa Ta Na Ma – Meditation oder auch Kirtan Kriya.

Yogi Bhajan, der Kundalini Yoga in den Westen gebracht hat, sagte zur Kirtan Kriya Folgendes: Selbst wenn alle Überlieferungen und Lehren aus dem Kundalini verloren gingen – die Kirtan Kriya alleine würde genügen um ein glückliches, erfülltes Leben zu führen.

So geht’s:
Die enthaltenen Mantras sind SA TA NA MA – also Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt. Der ewige Zyklus, der Kreislauf des Lebens, die ständige Erneuerung.
Diese Mantras werden während der Meditation mit Mudras, also Fingerhaltungen, kombiniert.
Setze dich bequem im Schneidersitz auf den Boden und halte dich möglichst gerade in der Wirbelsäule. Du kannst das Kinn leicht senken, um Jalandhara Bandha zu aktivieren. Platziere die Hände locker mit den Handflächen nach oben auf den Knien.

Nun beginnt ihr erst, laut SA TA NA MA zu singen oder sprechen.
Bei SA berühren sich Daumen und Zeigefinger (Gyan Mudra)
Bei TA berühren sich Daumen und Mittelfinger
Bei NA berühren sich Daumen und Ringfinger
Bei MA berühren sich Daumen und kleiner Finger

Nach zwei Minuten des lauten Singens fahre dann zwei Minuten mit dem Flüstern des Mantras fort. Sobald du SA TA NA MA geflüstert hast, gehe dazu über, das Mantra still im Kopf zu rezitieren.

Variation:
Dem folgen wieder flüstern und ihr beendet das Mantra mit weiteren Minuten laut Singen.

Die Visualisierung:
Sie beschreibt den Weg des Prana, also der kosmischen Energie. Es handelt sich dabei um eine L-Förmige Bewegung, die an der Krone des Kopfes beginnt, zwei Punkte im Kopf passiert und schließlich im Stirnchakra austritt. Das Mantra ist an diese Orte gebunden, SA ist der Punkt an der Krone deines Kopfes, TA ist etwas tiefer liegend, NA ist etwa auf Höhe der Hypophyse und MA ist der Austrittspunkt zwischen den Augenbrauen. Diese Strecke ist als „goldene Schnur“ bekannt.

Es ist wichtig das Prana zu lenken, nur dann kann die Medi so richtig wirken. Außerdem hilft die Visualisierung dabei, tiefer in den Prozess des Meditierens einzutauchen
Stelle dir also vor, wie die Energie in deinem Scheitelpunkt eintritt, bis zur Mitte des Kopfes fließt und dann in L-Form aus dem dritten Auge wieder heraus.

Möglicher Abschluss:
Atme tief ein, hebe die Arme weit über den Kopf mit ausgebreiteten Fingern, halte die Luft an und aktiviere Mula Bandha (den Energieverschluss am Ende der Wirbelsäule). Kurz halten, dann loslassen und über die tolle Energieverteilung im Körper freuen.
ODER:
Fliesse in eine Stille Meditation zum nachspüren.

Atem:
Atme tief und entspannt ein, so lange wie es braucht im Geiste SA-TA-NA-MA zu sagen, atme langsam aus und sprich das Mantra
ODER:
Atem intuitiv fliessen lassen.

FÜR FORTGESCHRITTENE:
SA & NA Ausatmen und bei TA & MA Einatmen

Sei achtsam, wie sich das Mantra mit der Lautstärke verändert.

Es ist eine ganz wundervolle Meditation, die einen in Ruhe und Freude versetzt und dir zudem hilft, deine alten Gewohnheiten abzulegen und neue zu entwickeln.

Zeiten:
3 • 7 • 11 • 31 • 62 oder 105 Minuten

maui-mama-meditations

Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim ausprobieren und spüren wie wundervoll diese Zauber Meditation wirkt.

Love&Light, K.

Auch schön zu erforschen:

Die Beschreibung von Christina vom Happy Mind Mag.

Eine schöne Video Anleitung.

Einmal ein bisschen musikalische Unterstützung.

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